Muttermal Projekt 2015 – 2017

Es gibt viele Dinge, die unsichtbar sind. Sie sind unsichtbar, aber existieren. Man kann sie nicht betasten, aber man kann sie fühlen. Sie haben keine Gestalt, aber sie können ausgedrückt werden. Gefühl wäre bei mir ein lebendiger Organismus. Bei der Muttermal Arbeit handelt es sich um Emotionen, die aus meinem Inneren entstehen.
In meiner Arbeit konzentriere ich mich auf den Charakter eines Gefühls, das sich einfach mitteilt und vielfältig entwickelt: eine Bewegung, eine Veränderung, eine Vergrößerung. Etwas verschwindet und etwas taucht wieder auf. Elemente vermehren sich, stapeln sich zu Formationen auf und und schließen sich in neuen Formationen zusammen.

Ich verwende von der organischen und anorganischen Natur inspirierte unterschiedliche Oberflächen, kontrastierende Farben und plastische Strukturen. Meine Äußerungen finden in den gestalterischen Möglichkeitsräumen statt, die sich zwischen Punkt und Linie ergeben, wenn sie bewegt werden. Deshalb gleichen sie Wachstumsformen.

Juni 2017